Dieser Tag war mehr als ein buntes Fest – er war ein kraftvolles politisches Signal: für Selbstbestimmung, für Menschenrechte und gegen Ausgrenzung, Hass und rechte Ideologien.
Gerade in Zeiten, in denen queere Menschen zunehmend zur Zielscheibe rechter Hetze, queerfeindlicher Gewalt und politischer Rückschritte werden, ist öffentliche Sichtbarkeit keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Akt des Widerstands. Der erste CSD in Delmenhorst hat deutlich gemacht: Unsere Stadt ist vielfältig – und diese Vielfalt lässt sich nicht einschüchtern.
Mit unserer Teilnahme haben wir uns klar an die Seite der queeren Community gestellt. Wir sagen unmissverständlich: Queerfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und rechte Ideologien haben in Delmenhorst keinen Platz. An unserem Infostand führten wir zahlreiche Gespräche, informierten über unsere antifaschistische und demokratische Arbeit und vernetzten uns mit Initiativen, Einzelpersonen und Unterstützer*innen, die sich ebenfalls für eine solidarische Stadtgesellschaft einsetzen.
Der CSD hat gezeigt, wie wichtig starke Bündnisse und eine aktive Zivilgesellschaft sind. Rechte Strukturen gewinnen dort an Einfluss, wo Solidarität schweigt. Deshalb werden wir auch weiterhin sichtbar bleiben, Haltung zeigen und gemeinsam für eine offene, gerechte und solidarische Gesellschaft eintreten – in Delmenhorst und überall.
Der erste CSD in Delmenhorst war ein Anfang. Wir stehen dafür ein, dass er nicht der letzte bleibt.

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