Die Veranstaltungsreihe zu lokalen Widerstandskämpferinnen und kämpfern der Volkshochschule in Kooperation mit dem Breiten Bündnis gegen Rechts Delmenhorst geht mit drei Veranstaltungen im Herbstsemester der vhs weiter. Die Veranstaltungen zu Wilhelm und Martha Schroers können kostenfrei besucht werden – eine Anmeldung ist erforderlich. Lebenserinnerungen Wilhelm Schroers Zwei szenische Lesungen von Johannes Mitternacht und Hans-Joachim Olczyk. Gleich zwei szenische Lesungen widmen sich den Erinnerungen Wilhelm Schroers. Vor 125 Jahren hat Wilhelm Schroers, der Gründer der vhs Delmenhorst, in Bremen das Licht der Welt erblickt. Seine Lebenserinnerungen, die er der Nachwelt schriftlich überliefert hat, sind mittlerweile erschienen. Wie hat Wilhelm Schroers in den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts den Widerstand gegen den Faschismus beurteilt? Bei all den Fakten, den Gefühlen und den Gedanken, aber auch den Ängsten, die Schroers über sein Leben bis 1945 beschrieben hat, gerät leicht in Vergessenheit, dass Wilhelm Schroers nach 1945 eine bedeutende Rolle in Delmenhorst gespielt hat. Dazu gibt es viele schriftliche Nachweise, aber mittlerweile auch die Auswertung von Tonbandaufnahmen, die aus der Zeit von 1977 bis 1978 stammen, als die Delmenhorster Rundschau sich mit dem Thema „Widerstand“ in Delmenhorst in mehreren Ausgaben befasste. Diese Interviews, aufgezeichnet mit dem Kassettenrekorder, in denen es einen Austausch zwischen Wilhelm Schroers und Dr. Helmut Kinny gab, sind bei den Recherchen über den Lebensabschnitt von 1900 bis 1933 aufgetaucht und digitalisiert worden. Die Transkription dieser Gespräche ist die Grundlage für die szenischen Lesungen von Johannes Mitternacht und Hans-Joachim Olczyk.

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